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Biografie, Max Planck

© Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek

Detailangaben

Eintragstyp Personen
ID 226
Titel Prof. Dr. phil.
Biographische Angaben

1880-85 Privatdozent für Physik an der Universität München
1885-89 ao. Professor für mathematische Physik an der Universität Kiel
1889-26 ao. Prof, ab 1892 Prof. für Physik an der Friedrich-Wilhelms-Universität, Berlin
1930-37/1945-46 Präsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, Berlin

GND-Eintrag https://d-nb.info/gnd/118594818
VIAF-Eintrag https://viaf.org/viaf/34487615/
Geburtsdatum 23. April 1858
Todesdatum 4. Oktober 1947
Nachlass

Physikalische Gesellschaft

Studium Physik und Mathematik
Mitgliedschaft Akademie der Wissenschaften; Leopoldina; Deutsche Physikalische Gesellschaft
Stellung Ordentlicher Professor für Theoretische Physik
Institution Philosophische Fakultät, Institut für Physik; Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft

Ereignisse

bis – 1947 Mitgliedschaft

Mitglied der Deutschen Physikalischen Gedsellschaft (1905-1909 Vorsitzender).

1874 – 1879 Studium

Studium der Physik an den Universitäten München und Berlin.

1879 Promotion

Promotion zum Dr. phil. an der Friedrich-Wilhelms-Universität, Thema: "Über den 2. Hauptsatz der mechanischen Wärmetheorie".

1880 Habilitation

Habilitation für Physik an der Universität München, Thema: "Über Gleichgewichtszustände isotroper Körper in verschiedenen Temperaturen".

1889 – 1892 Lehrtätigkeit

Außerordentlicher Professor für Physik an der Friedrich-Wilhelms-Universität.

1892 – 1926 Lehrtätigkeit

Ordentlicher Professor für theoretische Physik.

1894 – 1947 Mitgliedschaft

Mitglied der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften.

1894 – 1947 Mitgliedschaft

Mitglied der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften (Wahlvorschlag: H. v. Helmholtz).

1899 Entdeckung

Entdeckung einer neuen Naturkonstante, das nach ihm benannte Plancksche Wirkungsquantum.

1900 Entwicklung

Begründung der Quantenetheorie.

1900 Entwicklung

Entwicklung des exakten Gesetz der schwarzen Wärmestrahlung, das "Plancksche Strahlungsgesetz".

1903 – 1904 Funktion

Dekan der Philosphischen Fakultät

1913 – 1914 Funktion

Rektor der Universität.

1915 – 1915 Auszeichnung

Verleihung der Helmholtz-Medaille.

1915 – 1915 Auszeichnung

Verleihung des Ordens Pour le mérite für Wissenschaften und Künste.

seit 1917 Funktion

Mitglied des Direktoriums des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Physik.

1918 Auszeichnung

Nobelpreis für Physik für die Entdeckung des Wirkungsquantums und die Begründung der Quantentheorie.

1926 – 1947 Mitgliedschaft

Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina zu Halle/Saale.

1929 Auszeichnung

Verleihung der Copley-Medaille der Royal Society, London.

1930 – 1937 Funktion

Präsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft.

1933 Persönliches Verhalten

In einem persönlichen Gespräch warnt er Adolf Hitler vor den verheerenden Folgen der Entlassung von jüdischen und politisch mißliebigen Wissenschaftlern. Er selbst bemüht sich, die Entlassung einzelner jüdischer Wissenschaftler durch Verzögerung zu entschärfen.

1935 Persönliches Verhalten

Trotz offizieller Verbote organisiert er eine Gedenkfeier für seinen im Exil verstorbenen jüdischen Kollegen Fritz Haber.

1944 Tod

Im Zusammenhang mit dem Attentatsversuch auf Hitler vom 20. Juli wird Plancks Sohn Erwin hingerichtet, der zum Kreis von Carl Friedrich Goerdeler gehörte.

1945 – 1947 Funktion

Vorsitzender der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft.

Verschlagwortung